Das universale Prinzip der gleichberechtigten Elternschaft

Was unterscheidet uns von Tieren? Unter anderem die Fähigkeit, uns an universalen Prinzipien zu orientieren, die in uns allen sind.

Jeder Mensch hat das Recht zu leben, wäre solch ein Prinzip.

Oder: Eltern haben gleiche Rechte.

In Deutschland haben getrennte Eltern vorm Familiengericht ungleiche Rechte, denn meist werden die Kinder in Sorgerecht- und Umgangsverfahren der Mutter zugesprochen.

Der Grund liegt darin, dass sich die Rechtsprechung an animalischen Instinkten orientiert: Wie bei allen Säugetieren, ist die Mutter zu Beginn des Lebens überlebenswichtig für das Baby. Zu überleben heißt, dass das eigene Leben von äußeren Einflüssen abhängt: Frisst mich der Bär?

Es wird Zeit, dass wir in Deutschland auch in der Rechtsprechung der Familiengerichten zu universalen Prinzipien finden, die nur die gleichberechtigte Elternschaft zulassen. Sie entstammen nicht einem Überlebensprinzip, sondern einem Seins-Prinzip.

Universale Prinzipen gibt es, weil wir sind. Sie müssen nicht begründet werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Im Überlebensmodus ist sie antastbar (z.B. wenn das Leben auf dem Spiel steht) und im Überlebensmodus sind streitende Eltern, die sich trennen wollen.

Seltsam, dass die Familiengerichtsbarkeit selbst auch in den Überlebensmodus der streitenden Eltern fällt, anstatt mit dem Wechselmodell ein universales Prinzip aufrecht zu erhalten: dass die Freiheit der Familien nicht beschnitten werden darf.

3 Gedanken zu „Das universale Prinzip der gleichberechtigten Elternschaft

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