Zugeständnisse sind Teil der Ungerechtigkeit in Familiengerichten

Es gibt Väter, die sagen zu anderen Vätern: „Sei froh, dass du deine Kinder jedes zweite Wochenende siehst, ich sehe sie überhaupt nicht mehr.“ Der andere Vater kann sich nicht wirklich freuen, denn eigentlich will er seine Kinder die Hälfte der Zeit bei sich haben, denn er erlebt sie derzeit nicht in ihrem Alltag.

Auch Jugendämter, Verfahrensbeistände, Gutachter oder sogar Richtern entfährt der Spruch gegenüber Vätern: „Seien sie froh, dass sie ihre Kinder sehen, es könnte schlimmer sein.“

Das hört sich an wie: Seien Sie froh, dass ihrem Recht zumindest ein wenig Genüge getan wird. Freuen Sie sich, dass sie zumindest zum Teil ein freier Vater sind. Schätzen Sie sich glücklich, dass sie als Vater zumindest noch ein Stück weit Gerechtigkeit erfahren.

Dies ist entwürdigend! Freiheit und Gleichheit werden zerstört, wenn man sie relativiert. Natürlich geschieht dies in der Gesellschaft immer wieder, aber genau dazu sind Gerichte da, um sie wieder herzustellen, weil sie Grundrechte sind.

Vor Familiengerichten geschieht jedoch in den allermeisten Fällen das Gegenteil: Väter müssen durch mehrere Gerichtsverfahren hindurch und bekommen trotzdem kein Recht, sondern Zugeständnisse. Konnten sie das Kind vorher überhaupt nicht sehen, so dürfen sie es jetzt 2 Stunden im Monat unter Aufsicht.

Zugeständnisse sind typische Strategien eines machtgetriebenen Unrechtsystems, um die „Querulanten“ ruhig zu stellen. Man lässt sie gegen das System anrennen, bis sie nicht mehr können und gibt ihnen kurz vorher noch etwas, das zwar nicht Gerechtigkeit ist, aber ihnen das Gefühl gibt, sie hätten etwas erreicht.

Zugeständnisse führen jedoch nicht zu Gerechtigkeit, sondern dazu, dass das Unrecht beibehalten wird und die Nutznießer weiter von ihrer Macht profitieren. Mit diesem Trick speisen die Familiengerichte ihre politischen Widersacher ab und sichern den Selbsterhalt. Aus diesem Grund wird Gerechtigkeit für entrechtete Eltern nicht vor Gericht zu erreichen sein.

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