Wer die Kontrolle über die Familie hat, der kontrolliert die Gesellschaft. In Deutschland, Österreich und der Schweiz herrscht eine unheilvolle Tradition: Gesellschaftliche Gruppen wollen den Familienmitgliedern vorschreiben, wie sie zu leben haben. Die Einflussnahme reicht von der Kirche über den Faschismus, Kommunismus bis heute zum Feminismus.

Wir fordern Gesetze und Kontrollmechanismen, die den Einfluss des Staates auf das Notwendigste reduzieren. Er darf nicht mehr im Gewandt des Wächters und Helfers in die Familie eindringen, wenn sie im Streit ist (z.B. Scheidung der Eltern) oder Hilfe benötigt (z.B. Krankheit). Die Professionen wie Richter, Jugendamtsmitarbeiter oder psychologische Gutachter sollen ihr Familienbild nicht mehr unrechtmäßig freien Individuen aufzwingen können.

Wir fordern: Streiten sich Eltern nach der Trennung um die Kinder, dann gilt per Gesetz, dass die Kinder automatisch gleich oft bei beiden Eltern sind.

Probleme

Lassen sich Eltern scheiden, dann werden Kinder nach wie vor der Mutter zugesprochen, obwohl viele Kinder lieber bei beiden Eltern gleich viel Zeit verbringen würden. Der benachteiligte Elternteil erlebt oft die Entfremdung seiner Kinder durch den anderen Elternteil, bis er sie überhaupt nicht mehr sieht. Die meisten Gerichte greifen nicht durch. Jugendämter stehen meist auf seiten der Mütter, doch auch Väter setzen ihre Kinder als Waffe ein.

Lösungen

  1. Bei getrennt lebenden Eltern muss das Kind jegliche Möglichkeit haben, mit beiden Elternteilen gleich oft zusammen zu leben.
  2. Bei gerichtlichen Entscheidungen muss § 1684 Abs. 1 & 2 (Umgang des Kindes mit den Eltern) Priorität haben und zu gleichen Teilen auf alle Kinder und beide Elternteile angewendet werden.

Wir fordern: Es braucht eine übergeordnete Kontrollbehörde für alle Jugendämter bzw. die KESB.

Probleme

Manche Experten gehen davon aus, dass 70% der Kinder zu unrecht in einem Heim sind. Die Behörden versuchen in diesen Fällen, ihre Fehler zu vertuschen und den Eltern steht ein jahrelanger Gerichtsstreit bevor.

Lösungen

  1. Strukturierte & nachvollziehbare Arbeitsvorschriften, und zwar bundeseinheitlich
  2. Kontaktverbot zu Schulen, Arbeitsämtern, Ärzten und Kindergärten, etc.
  3. Allen Jugendämtern muss eine bundesweite Kontrollinstanz übergeordnet werden.
  4. In Fällen von Zugriff durch Jugendämter zur Inobhutnahme muss im Vorhinein und immer ein Beschluss eines Familiengerichts zugrunde liegen.

Wir fordern: Psychologische Gutachten müssen wissenschaftlichen Standards entsprechen!

Lösungen

  1. Für gerichtliche Gutachten müssen Standards und Kataloge erarbeitet werden, die nur von befähigten (Nachweise) Diplom Psychologen / Fachkliniken oder Psychiatern erbracht werden dürfen.
  2. Psychologen, die nur für Gerichte tätig sind, müssen ausgeschlossen werden.
  3. Ist ein Gutachten nötig, dann muss den beteiligten Eltern ein Mitentscheid über einen Gutachter eingeräumt werden.
  1. Es muss eine Definition des Kindeswohl geschaffen werden.
  2. Aufgrund der fehlenden Definition „Kindeswohl“ müssen alle mit dieser Begründung gefassten Beschlüsse und Urteile ersatzlos aufgehoben werden.
  1. Bei Umgang nach Beschluss mit Sanktionsandrohung, muss die Sanktion schon bei der ersten Zuwiderhandlung ersatzlos durchgesetzt werden (ohne Umwandlung in z.B. Sozialstunden).
  2. Umgangsboykott sollte zum Unterhaltswegfall führen (für die Dauer des Boykott).
  1. Familienrichtern müssen “normale Bürger“ als Schöffen beigeordnet werden.
  2. Verfahrensbeteiligte dürfen neutrale Beobachter benennen, die zwingend zugelassen werden müssen.
  1. Familiengerichte müssen für Geringverdiener (ALG und ALG II, sowie Mindestlohnempfänger) kostenfrei gestellt werden und die Möglichkeit eines Pflichtverteidigers muss gewährt werden.
  1. Die Zuhilfenahme durch Gerichtsvollzieher und uniformierter Polizei sowie Zugriffe in öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulen müssen ausgeschlossen werden.
  1. Die Bundesregierung soll das am 19. März 1985 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichneten Protokolls Nr.7 zur Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten ratifizieren.