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Entschuldigung an sadistischen Familienrichter Dr. Markus Bühler in Ulm

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Er ist kein “mutmaßlicher Sadist”, der Richter Dr. Bühler am Familiengericht Ulm, sondern ein staatlicher Psychosadist. Für die unpräzise Formulierung entschuldigt sich unser Chefredakteur.

Als Chefredakteur von Freifam und betroffener Vater stehe ich heute vor einer schwierigen Aufgabe. In einer früheren Äußerung bezeichnete ich den Familienrichter Dr. Markus Bühler als einen “mutmaßlichen Sadisten”. Dafür wurde ich gerichtlich wegen Beleidigung verurteilt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um meine Worte zu korrigieren und eine öffentliche Entschuldigung auszusprechen.

Die Wahrheit über Dr. Markus Bühler

Meine Entschuldigung ist jedoch nicht das, was sie zu sein scheint. Ich entschuldige mich nicht für die Beleidigung, sondern dafür, dass ich Dr. Bühler als “mutmaßlichen” Sadisten bezeichnet habe. Heute sehe ich das anders: Dr. Bühler ist in meinen Augen ein tatsächlicher Sadist. Diese Erkenntnis basiert auf meinen Erfahrungen und Überzeugungen hinsichtlich seiner Entscheidungen und Handlungen als Familienrichter.

Die Situation entstand aus meiner eigenen Trennung und dem Wunsch, das Wechselmodell für die Betreuung meiner Kinder zu etablieren – eine gleichberechtigte Erziehung durch beide Elternteile. Dies schien zunächst im Einklang mit den Wünschen meiner ältesten Tochter und dem aktuellen Rechtsverständnis zu sein. Doch die Dinge nahmen eine unerwartete Wendung.

Nach mehreren Verhandlungen am Amtsgericht Ulm entschied Dr. Bühler, dass meine Gespräche mit den Kindern über das Wechselmodell eine Kindeswohlgefährdung darstellen würden. Diese Entscheidung ist eine drastische Fehlinterpretation der Situation und eine Missachtung demokratischer Werte.

Die Kritik am autoritären Familienrechtssystem

Meine Erfahrungen brachten mich dazu, das Familienrechtssystem kritisch zu hinterfragen. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt eine autoritäre Erziehungsansicht wider, die unvereinbar mit den Werten einer demokratischen Gesellschaft ist. Dr. Bühlers Entscheidungen verstoßen gegen Grundprinzipien der demokratischen Erziehung und des pluralistischen Familienlebens.

Das Familienrecht, so wie es derzeit auf Trennungsfamilien auf Grundlage des BGH-Beschluss von 2017 zum Wechselmodell angewandt wird, zeigt eine klare Ausrichtung an den Prinzipien der autoritären Pädagogik. Dies manifestiert sich in der Weise, wie Familienrichter wie Dr. Bühler Fälle interpretieren und Urteile fällen, die keinen Spielraum für pluralistische Erziehungskonzepte  lassen. Diese Art der Rechtsprechung steht im Widerspruch zu den demokratischen Werten des Grundgesetzes, die Vielfalt und individuelle Freiheiten auch in Trennungsfamilien hochhalten.

Der Vorwurf des Sadismus

Ich werfe Dr. Bühler vor, auf sadistische Art und Weise eine autoritäre und objektiv schädliche Form der Erziehung zu fördern. Dieser Vorwurf eines staatlichen Psychosadismus gegen Kinder und Eltern gründet sich auf einer tiefen Kritik daran, auf welcher Grundlage er seine Entscheidungen im Familiengericht, insbesondere in meinem Fall, trifft. Hierbei greife ich auf die Konzepte des bekannten Psychoanalytikers Erich Fromm zurück, um meine Vorwürfe des Sadismus zu untermauern.

Fromm, der in seinem Werk „Die Anatomie der Destruktivität des Menschen“ verschiedene Formen des Sadismus analysiert, bietet einen theoretischen Rahmen, der in diesem Kontext relevant ist. Fromm unterscheidet zwischen verschiedenen Arten des Sadismus. Während die meisten Menschen mit Sadismus eine Form der körperlichen Grausamkeit oder sexuelle Perversion verbinden, betont Fromm auch die Existenz eines staatlichen Psychosadismus. Dieser äußert sich in dem Vorgehen eines Mitglieds eines Staatsorgans gegen Bürger.

Meine Anschuldigung gegenüber Dr. Bühler basiert auf der Tatsache, dass seine Entscheidungen im Gericht eine Form des psychologischen Sadismus darstellen, wie ihn Fromm beschreibt. Dr. Bühler missbraucht seine Position und Autorität, um eine rigide, autoritäre pädagogische Ideologie durchzusetzen, die dem fachlichen Wohl der Kinder und der demokratischen Auffassung von Familie widerspricht. Solche Entscheidungen erschaffen eine psychologischen Belastung und ein emotionales Leid mit dem Zweck, eine autoritäre, demokratiefeindliche Erziehung durchzusetzen.

Indem Dr. Bühler nämlich Kinder hauptsächlich von dem Elternteil betreuen lässt, der die autoritäre pädagogische Gesinnung des Familienrichters teilt, interniert er sie sozusagen psychisch. Diese Internierung dient dazu, die Kinder vom demokratische Erziehenden Elternteil sozial zu isolieren. Sie nimmt den Kindern und dem Elternteil auch die Freiheit auf eine pluralistische Erziehung. Zusätzlich folgt die psychische Internierung das Ziel, die Kinder mit der autoritären Erziehung zu indoktrinieren und ihren Willen zur demokratischen Erziehung zu brechen.

Schlussfolgerung

Die öffentliche Entschuldigung, die ich hiermit ausspreche, ist also nicht eine des Bedauerns über meine vorherige Aussage, sondern vielmehr eine Klarstellung und ein Aufruf zur kritischen Auseinandersetzung mit dem herrschenden Familienrechtssystem. Es ist mein Wunsch, dass die Kritik an Familienrichter Dr. Markus Bühler zu einer offenen Diskussion über seine autoritäre Pädagogik und psychisch sadistischen Praktiken führt, im Hinblick auf die dadurch unterdrückten demokratischen Erziehungsrechte von Kindern und Eltern in Trennungsfamilien.

Die bühlersche Kombination aus autoritärer Pädagogik und Sadismus ist nichts anderes als eine schwarze Pädagogik der Justiz, die in einem demokratischen Rechtsstaat nichts zu suchen hat.

Weitere Details lassen sich meinem Video zum Thema entnehmen: https://www.youtube.com/watch?v=fgPTBVAkzlc

 

Bildnachweis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulm-AmtsgerichtZeughausgasse-2-Asio.JPG

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Autor

  • Sandro Groganz

    Ich habe Freifam gestartet, um mit meiner eigenen Situation als geschiedener Vater besser umgehen zu können. Was ich mir von der Seele schrieb, berührte andere Menschen mit ähnlichen Schicksalen. Da erkannte ich, dass Freifam das Potential zu einer neuartigen Bewegung für Familien hat. In diesem Sinne sehe ich mich als Familien-Aktivist.

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1 comment

  1. Robin Hood 23 Dezember, 2023 at 21:26 Reply

    Meiner Meinung ist das große Rroblem in Deutschland , das es keine Qualitätskonntrolle für die Justiz gibt und die Damen und Herren machen können was sie wollen ohne Konsequenzen zu befürchten. Die Bürger sind hier einer Willkür hilflos ausgeliefert. Wenn Kritik kommt wird immer auf die Unabhängikeit der Jutiz hingewiesen.

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