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Laupheims Rechtsanwältin Sabine Raufeisen versucht wohl kritischen Journalist mit Mollath-Methode los zu werden

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Die Rechtsanwältin Sabine Raufeisen zweifelt an der Prozessfähigkeit unseres Chefredakteurs. Sie hält ihn für manisch und begründet dies damit, dass sie sich von ihm verfolgt fühlt. Bislang schrieb er zwei kritische Artikel über sie.

Ich bin der Chefredakteur von Freifam, Sandro Groganz, und die in Laupheim bei Ulm ansässige Rechtsanwältin meiner Ex-Frau möchte gerne vom Gericht durch ein Sachverständigengutachten geklärt sehen, ob ich prozessfähig bin. Am 12.05.2022 schrieb sie deshalb an das Amtsgericht Ulm (der im Zitat genannte Antragsteller bin ich):

“[…] bestehen Zweifel an der Prozessfähigkeit des Antragstellers. Wir regen an, ein Sachverständigengutachten zu der Frage einzuholen, ob der Antragsteller prozessfähig ist.

Der Antragsteller ergeht sich nicht nur in sinnlosen Anträgen, er verfolgt geradezu manisch sämtliche mit dem Verfahren befassten Beteiligten, seien es die beteiligten Richter, Jugendamtsmitarbeiter, oder auch die Unterzeichnete. Die wiederholte unbegründete Ablehnung der Richter führt dazu, dass den Kindern schaden zugefügt wird und die Verfahren über Jahre stocken. Dies ist mit einer Vernunft gesteuerten Handlungsweise nicht mehr erklärbar.”

Hierbei handelt es sich nach meiner Einschätzung um einen leicht durchschaubaren Versuch der Rechtsanwältin, mich mit Hilfe des Gerichts ohne jedwede Grundlage als psychisch krank einstufen zu lassen. Denn im Widerspruch zur gegnerischen Rechtsanwältin attestierte schon am 03.12.2020 und jetzt aktuell nochmals am 25.05.2022 ein promovierter Mediziner und Psychotherapeut meine psychische Gesundheit:

„Die Aussagen von damals (Er ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte…) gelten weiter uneingeschränkt.”

Zum Schreiben der Laupheimer Anwältin Raufeisen schreibt der Psychotherapeut explizit:

„Im Hinblick auf den Antrag der RÄ Frau S. Raufeisen, seine Prozessfähigkeit überprüfen zu lassen, fand ich keinen Hinweis auf eine manisch-depressive Erkrankung oder einen Wahn i.S. der ICD oder DSM Klassifikation.”

Die Äußerungen der Rechtsanwältin über mich lassen mich an den bekannten Fall Mollath denken, in dem die bayerische Justiz jemanden, der in der Lage gewesen wäre, Schwarzgeldskandale aufzudecken, durch sechs Jahre währende Einweisung in die Psychiatrie mundtot gemacht hat – ohne medizinische Grundlage.

Aufgrund des Schreibens der Laupheimer Rechtsanwältin Raufeisen vom 12.05.2022 bin ich der Überzeugung, dass sie mich als Kritiker auf dieselbe Art wie sie Gustl Mollath angetan wurde, los haben möchte. Schließlich habe ich sie schon öffentlich als Sympathisantin der politischen Erpressung mit meinen Kindern entlarvt:

Das von Frau Raufeisen genannte zuständige Jugendamt, insbesondere der noch relativ neue Jugendamtsleiter Herr Robert Egle, dürften sich aufgrund meiner kritischen Berichte darüber freuen, wenn mein öffentliches Ansehen als Journalist durch eine gerichtlich festgestellte Prozessunfähigkeit zerstört wäre, z.B. weil ich schrieb: Jugendamtsleiter Robert Egle missbraucht Kinder für Angriff auf Meinungsfreiheit.

Auch das von Frau Raufeisen angerufene Amtsgericht Ulm hätte einen Vorteil davon, wenn es mich als prozessunfähig abstempeln könnte, um so meine öffentliche Glaubwürdigkeit zu ruinieren. Schließlich finden sich auf Freifam zahlreiche kritische Artikel von mir über noch oder ehemals dort tätige Richter wie zum Beispiel Dr. Markus Bühler, Alexander Damm, Hans Lohrmann. Immerhin hat schon ein Richter am OLG Stuttgart versucht, mich als irre darzustellen: Wahnhafte Vorstellung vom Kindeswohl steuert Richter Joachim Maier am OLG Stuttgart.

Da liegt es nahe, dass sich die Rechtsanwältin Raufeisen in ihrem Schreiben offenbar zum Beschützer der von mir ebenfalls öffentlich kritisierten Richter und des Jugendamts aufspielt, um deren Unterstützung zu bekommen. Ich bin gespannt, ob sich die Richter am Amtsgericht Ulm von der Rechtsanwältin Raufeisen durch diese Anbiederung dazu hinreißen lassen, als ihre Verbündete zur Mollath-Methode zu greifen, um die Wahrheit über meinen Fall zu unterdrücken.

Da ein solcher möglicher Schritt der von mir öffentlich kritisierten Richterschaft nicht zuletzt wegen des oben genannten Versuchs des OLG-Richter Maier nahe liegt, habe ich selbstverständlich schon vorgesorgt und eine Generalvollmacht ausgestellt. Sie stellt sicher, dass Personen meines Vertrauens für meine Kinder und mich weiter vor Gericht oder in der Öffentlichkeit kämpfen. Eine dieser Personen ist Klaus Fiegl. Klaus ist ebenfalls Journalist auf Freifam und tritt wie ich für das Wechselmodell und die Wahrheit ein. Schlussendlich hätten die von mir öffentlich kritisierten Personen also nichts gewonnen, wenn sie mich pathologisieren.

Die beste Vorsorge ist jedoch die Internet-Öffentlichkeit. Ich habe den Fall Mollath eingehend studiert, als ich mir überlegte, wie ich für die Rechte meiner Kinder und meine Rechte kämpfe. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich Social Media nicht erst wie Gustl Mollath nutzen werde, nachdem ich ungerechtfertigt von einem Gericht in eine Psychiatrie gesteckt wurde, um wieder heraus zu kommen. Stattdessen erkannte ich, dass ich von Anfang an öffentlich berichten werde, um zu verhindern, dass ich überhaupt von meinen mächtigen Gegnern psychiatrisiert werde.

Diese Strategie werde ich beibehalten und jeden in die Öffentlichkeit bringen, der mich als seinen Kritiker loswerden will, indem er mich fälschlich als psychisch krank darstellt.

Selbstverständlich habe ich Frau Raufeisen um Stellungnahme zu diesem Artikel gebeten, doch sie schwieg.

 

Bildnachweis: Das Bild zeigt Rechtsanwältin Sabine Raufeisen auf der Website der Kanzlei Raufeisen & Schick

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