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Der innere Tyrann im Präsidenten des Landgericht Ulm schädigt Kinder

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Ein Kommentar unseres Chefredakteurs Sandro Groganz

Der Präsident des Landgericht Ulm ist politisch kein Nazi, er hat jedoch die selbstprivilegierende Attitüde eines Nazi-Richters und lässt die Entwürdigung von vier Kindern zu.

Freifam hat ausführlich darüber berichtet, wie Lutz Rüdiger von Au, der Landgerichtspräsident in Ulm, über die kinderschädigenden und verfassungswidrigen Beschlüsse des Familienrichter Dr. Markus Bühler am Amtsgericht Ulm seine schützende Hand hält:

Damit toleriert der Landgerichtspräsident die Selbstprivilegierung eines Familienrichters, der sich über das Grundgesetz und einen Kinderpsychotherapeuten hinwegsetzt, um seine privaten Vorstellungen von Kindererziehung durch Missbrauch richterlicher Macht durchzusetzen. Schlussendlich entwürdigt der Familienrichter vier betroffene Kinder bei Ulm, wie Freifam in diesem Artikel darlegt:

Diese Arroganz der Macht deutscher Richter schien überwunden. Kennt man sie doch aus dem Nazi-Reich, aber auch von Richtern der BRD, insbesondere der Bestrafung von Homosexualität bis in die siebziger Jahre hinein. Diese Form der menschenverachtenden Selbstprivilegierung wird am Amtsgericht Ulm jedoch aktuell im Familienrecht willkürlich verübt und hat ihren Ursprung in einem antiquierten richterlichen Selbstverständnis. Freifam hat die bis in die heutigen Familiengerichte reichende Selbstprivilegierung von Richtern in diesem Artikel in den historischen und psychologischen Kontext eingeordnet:

Diesem Kontext, sowie der damit möglichen richterlichen Selbstreflektion und Korrektur verschließt sich der Landgerichtspräsident in Ulm. Vielmehr lässt sich bei ihm eine kognitive Dissonanz feststellen: Herr von Au ist in einer Stiftung, die helfen will, aus der Nazi-Vergangenheit zu lernen. Gleichzeitig hat er selbst nicht aus dieser Vergangenheit gelernt, die menschenverachtende Selbstprivilegierung von Richtern zu erkennen und ihr entgegen zu treten. Hierzu schrieb Freifam:

Wer wie der Landgerichtspräsident die Selbstprivilegierung eines Kollegen zum Schaden von Kindern zulässt, stellt eine Gefahr für Kinder und den Rechtsstaat dar. Im Landgerichtspräsidenten steckt ein Tyrann. Politisch ist er kein Nazi, doch die Art der Amtsausübung erinnert an das menschenverachtende Selbstverständnis der Nazi-Richter. Herr von Au verhöhnt als Ehrenmitglied der Stiftung Erinnerung all jene, die unter der Entwürdigung des Nazi-Regimes litten, indem er heute wieder Menschen, ja Kinder, entwürdigen lässt.

Herr von Au, treten Sie vom Richteramt und dem Ehrenamt in der Stiftung Erinnerung zurück! Die deutsche Geschichte hatte schon zu viele Richter, die die Entwürdigung wehrloser Kinder hinnahmen. Sie sind einer zu viel.

 

Bildnachweis: http://www.ulmer-denkanstoesse.de/ruediger-von-au/

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