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Fall Jessica Z.: Gericht und Jugendamt Rosenheim verhindern willkürlich Erziehung durch beide Eltern

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Unter Missachtung der Grundrechte der beiden Söhne von Jessica Z., verweigert ihnen das Amtsgericht und das Kreisjugendamt Rosenheim ohne Grund ihr Recht auf beide Eltern.

Gemäß dem § 1 SGB VIII hat jeder junge Mensch ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

„Die Jugendhilfe soll zur Verwirklichung der Rechte […] junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen […]“

Auf diese Grundsätze der Pflege und Erziehung der Kinder werden Eltern gemäß § 1626 BGB im Rahmen ihrer gemäß Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG verliehenen natürlichen Rechte verpflichtet. Zusätzlich verlangen die Kindeswohl-Werte eine Erziehung von Kindern in Gleichberechtigung.

Wenn Kinder auf einen Elternteil – im Fall Jessica Z. die Mutter – komplett verzichten müssen, werden sie ihrer Entwicklungsmöglichkeiten erheblich beraubt. Im Fall der beiden acht und zehn Jahre alten Söhne von Jessica Z., geht der anhaltende Raub der Erziehungsressource „Mutter“ durch Gericht und Jugendamt aktuell folgendermaßen von statten.

Zuständiger Gerichtsstandort im Fall Jessica Z. ist Rosenheim, also das Amtsgericht Rosenheim. Dem Gericht ist bekannt, dass die vorangegangen Entscheidungen des Amtsgericht Schwabach  auf Basis eines mutmaßlichen „Schrottgutachtens“, das nach Recherchen von RTL Punkt 12 „gut für den Papierkorb“ ist, gefasst wurden. Der Mutter wurde das Sorgerecht und der Kontakt zu den Kindern offenbar willkürlich genommen. Leider setzt das Amtsgericht Rosenheim allem Anschein nach die wohl unfundierten Beschlüsse der Richterin Sabine Thiermann in Schwabach fort. Aktuell wurde der Kontakt der Mutter zu ihren Kindern ohne gesicherte Erkenntnisse ausgesetzt.

Was veranlasst ein Gericht mit den Erziehungs-Ressourcen des einen Elternteils so leichtfertig umzugehen? Wieso werden den Kindern nicht beide Ressourcen, also beide Eltern zur Verfügung gestellt? Wie kann es sein, dass die Ressource „Mutter“ für die Kinder in diesem Fall so gering geschätzt wird? Ein Mehr an Ressourcen ist immer besser, als Weniger.

Auf Ebene des Jugendamts sieht es nicht besser aus: Die Sachbearbeiterin Frau Rabe ist der Meinung, die Kinder sollen keinen Kontakt zur Mutter haben und begründet dies damit, dass die Kinder Kontakt zur Mutter wollen, was nicht der freie Wille der Kinder sein könne. Diese kinderentwürdigende Begründung der Frau Rabe zeigt, dass das Kreisjugendamt Rosenheim selbst das Wohl der Kinder von Jessica Z. gefährdet, weil die Behörde bewusst und gezielt eine psychische Kindesmisshandlung in Form einer Mutter-Kind-Entfremdung begünstigt und dazu Beihilfe leistet.

Die Kinder werden vom zuständigen Jugendamt entwurzelt, der Wille gebrochen und sie sollen das Gefühl bekommen, die Mama und deren Familie gibt es nicht mehr. Die Kinder sind momentan alleine auf ihren Vater angewiesen und komplett von ihm abhängig.

Zu keinem Zeitpunkt haben weder das Jugendamt, noch das Gericht und auch nicht der Gutachter definiert, was das Kindeswohl sei, was darauf basierend das Beste für die Kinder ist, und wie ihre Entwicklungsprognose ist. Empfehlungen und Entscheidungen werden von der Kinderschutzbehörde und dem Familiengericht daher im Blindflug und zum Schaden der Kinder verfasst.

Was veranlasst ein Gericht und ein Jugendamt zu Empfehlungen und Entscheidungen, mit denen Kindern ein Elternteil genommen werden soll und wird? Wieso werden die Kinder und die Mutter bewusst und gezielt, ohne Gründe benachteiligt? Was sind die wahren Ziele des Amtsgerichts Rosenheim und des Kreisjugendamtes Rosenheim im Hinblick auf die Kinder?

Um das Kindeswohl geht es offensichtlich keinem der verantwortlichen Amtsträger in Rosenheim.

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