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CDU-Generalsekretär Manuel Hagel schützt Kinder nicht vor Jugendamt im Alb-Donau-Kreis

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Seit Oktober 2019 liegen dem Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Manuel Hagel, schriftliche Hinweise vor, dass das Jugendamt im Alb-Donau-Kreis Kinder schädigt.

Richtig gelesen: Das Amt, das eigentlich dazu da ist, Kinder zu schützen, schädigt diese stattdessen südlich von Ulm.

Manuel Hagel kommt selbst aus dem Alb-Donau-Kreis. Er ist dort in seinem Geburts- und Wohnort Ehingen an der Donau im Gemeinderat. Er ist auch im Kreisrat und Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Alb-Donau/Ulm. Außerdem ist Hagel Vater eines Sohnes. Man könnte daher meinen, Manuel Hagel läge das Wohlergehen der Kinder im Alb-Donau-Kreis am Herzen.

Obwohl Manuel Hagel bekannt ist, dass das Jugendamt in seinem Heimatkreis vor Gericht nachweislich gelogen hat und so nach wie vor 4 Kinder in Munderkingen und Ehingen psychisch schädigt, weil sie wegen der Lügen ihren Vater bzw. ihre Geschwister nicht sehen können, unternimmt er nichts. Eines der Kinder hatte deshalb sogar Suizidgedanken.

Dieses Vorgehen des Kreisjugendamts scheint kein Einzelfall zu sein, wie der Fall Julia F. im Alb-Donau-Kreis zeigt: Die damals zweijährige wurde ihren Eltern 2018 vom Jugendamt entrissen. Das Kind wurde damals noch von der Mutter gestillt. Im Juni 2019 entschied das Amtsgericht Ulm, das Kind muss ab 1. Juli 2019 zurück zu den Eltern. Es dauerte über ein halbes Jahr, nämlich bis 18.02.2020, dass das Kind vom Jugendamt den Eltern zurück gegeben wurde. Während der Fremdunterbringung hatte das Kind nächtliche Schreikrämpfe und kann jetzt wieder ruhig bei seinen Eltern schlafen. Beide Eltern von Julia F. sind behindert und das Jugendamt agierte in diesem Fall womöglich willkürlich und behindertenfeindlich.

Freifam sind weitere ähnliche Fälle im Alb-Donau-Kreis bekannt.

Schädigt das Jugendamt Alb-Donau-Kreis Kinder also mehr, als es ihnen hilft? Darauf deuten Zahlen hin, die die Schwäbische Zeitung am 4. Dezember 2019 veröffentlichte. Demnach stieg die Zahl der Kindeswohlgefährdungen im Alb-Donau-Kreis laut eigener Aussage des Jugendamts angeblich von 101 Fällen im Jahr 2016 auf 168 im Jahr 2018. Dafür liefert das Jugendamt im Artikel keine Erklärung. Wer sich mit den Details des Fall Julia F. und den oben genannten 4 Kindern in Munderkingen und Ehingen beschäftigt, der bekommt den Eindruck, dass das Jugendamt durch unwahre Tatsachenbehauptungen Kindeswolgefährdungen erfindet bzw. dadurch verursacht.

Der deutliche Anstieg angeblicher Kindeswohlgefährdungen im Alb-Donau-Kreis fällt zeitlich mit drei wichtigen Personalwechseln zusammen:

  1. Seit 2015 lenkt mit Josef Barabeisch ein neuer Jugenddezernent die Kindeswohl-Geschicke im Alb-Donau-Kreis.
  2. Im Juli 2016 wurde Heiner Scheffold zum neuen Landrat gewählt.
  3. Seit 2017 leitet Sabine Blessing das Jugendamt.

Womöglich haben diese drei Personen eine interne Kurskorrektur hin zum kinderschädigendem Verhalten des Jugendamt Alb-Donau-Kreis zu verantworten.

In den zuvor genannten Fällen lässt sich die Inkompetenz des Jugendamt Alb-Donau-Kreis nicht leugnen. Hinzu kommt, dass Inkompetenz zu Verschwendung führte, wie z.B. unnötige Ausgaben für Pflegeeltern, Familienhelfer, psychische Beratung, begleiteten Umgang. Es stellt sich dann immer die Frage nach der Untreue im Amt – ein Strafdelikt.

Wer verdient an vom Jugendamt erfundenen oder verursachten Kindeswohlgefährdungen? Das sind die sogenannten freien Träger im Alb-Donau-Kreis, wie Caritas, Diakonie, Kinderschutzbund, Jugendhilfe Seitz, etc. Sie führen begleitete Umgänge durch, bieten psychische Beratungen an, stellen Familienhelfer, usw. Die Jugendamts-Leiterin Sabine Blessing arbeitete zuvor bei der Caritas und hier könnte ein Motiv für ein bewusst kinderschädigendes und wahrheitswidriges Jugendamt liegen: es verhilft so freien Trägern zu Aufträgen.

Mittlerweile ermittelt das Amtsgericht Ulm wegen Kindeswohlgefährdung an den oben genannten vier Kindern, für die sich der Jugenddezernent Josef Barabeisch sowie zwei Mitarbeiterinnen des Jugendamt Alb-Donau-Kreis und ein vom Jugendamt bestimmter Familienhelfer vor dem Familiengericht verantworten müssen.

Trotz des offenkundigen Versagens des Jugendamts im Heimatkreis von Manuel Hagel, bezieht dieser bislang nicht Position für die dortigen Kinder, um sie vor dem Jugendamt zu schützen. Im Fall der 4 Kinder in Munderkingen und Ehingen liegt Manuel Hagel seit 5 Monaten eine Beschwerde zu den Vereinten Nationen vor, aus der viele Details der vom Jugendamt zu verantwortenden Kindeswohlgefährdung hervorgehen und auch Verstöße gegen die Kinderrechtskonvention durch das Jugendamt benannt werden.

Wieviele Kinder im Alb-Donau-Kreis müssen wegen des Kreisjugendamts noch Suizidgedanken oder nächtliche Schreikrämpfe bekommen, bis sich Manuel Hagel für sie politisch engagiert?

 

Bildnachweis: Screenshot von https://www.cdu-bw.de/personen/generalsekretaer/

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