Amtsrichter in Ulm benutzt Kinder gegen Chefredakteur für Meinungsunterdrückung

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Die repressive Rechtsprechung eines Familienrichters am Amtsgericht Ulm hat bis heute zum Ziel, die politische Meinung eines Vaters in der Öffentlichkeit und gegenüber seinen Kindern zu unterdrücken. Dieser Vater bin ich, Sandro Groganz, Gründer und Chefredakteur von Freifam. Der Richter heißt Dr. Markus Bühler.

Das Vorgehen des Richters erinnert an die DDR, in der Menschen die Nichtzulassung zum Studium angedroht werden konnte, wenn sie den Kontakt zur Kirche nicht aufgäben. Für Richter Dr. Bühler geht es darum, den freien Meinungsaustausch zum Wechselmodell zu unterdrücken.

Das Wechselmodell steht für die gleichberechtigte Elternschaft nach Trennung und wird vor allem von der FDP im Bundestag vertreten – es geht also von der öffentlichen Diskussion über das Wechselmodell keine Gefahr aus, sonst hätte sie der Verfassungsschutz schon unterbunden.

Ganz anders sah dies der Familienrichter Dr. Markus Bühler in seinem Beschluss vom 11.10.2018. Darin behauptet er unumwunden:

„Das Gericht sieht derzeit einen unbegleiteten Umgang aufgrund der Mitteilung des Kindsvaters, dass er […] für das Wechselmodell aktiv eintreten wird – auch durch seine Internetpräsenz – […] aufgrund der seelischen Belastungen der Kinder als nicht kindeswohlverträglich an […]“

Was bedeutet dieser Satz? Er besagt, dass die Internetpräsenz www.freifam.de die Kinder des Chefredakteurs seelischen belasten würde, weshalb er seine Kinder nicht mehr frei sehen darf. Stattdessen bestimmte der Richter, dass der Journalist aufgrund seiner öffentlichen politischen Meinung seine Kinder nur noch 90 Minuten pro Woche unter Bewachung von zwei Frauen sehen darf.

Musste man in der DDR staatliche Repressalien befürchten, wenn man einer Kirche angehörte, so muss man diese heute in der BRD zusammen mit seinen Kindern erleiden, wenn man sich für das Wechselmodell einsetzt.

Das offensichtliche Ziel des wechselmodellfeindlichen Richters ist es, den Vater, also mich als Chefredakteur von Freifam, davon abzuhalten, sich weiterhin öffentlich auf Freifam für das Wechselmodell einzusetzen. Als Mittel der Erpressung benutzte der Richter die Kinder des Vaters. Es ist der verfassungswidrige, anit-demokratische und schamlose Versuch eines Richters, die Kinder eines Menschen zu benutzen, um dessen politische Meinung zu unterdrücken. Für diese politische Repression missbraucht der Richter sein Amt und das Kindeswohl.

Die Repressalien halten bis heute an, aber sie greifen nicht. Als Chefredeakteur von Freifam setze ich mich ungebrochen für das Wechselmodell ein und lasse mich von niemandem mit meinen Kindern erpressen.

 

Bild (v.l.n.r.): Freifam-Chefredakteur Sandro Groganz, Familienrichter Dr. Markus Bühler

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