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Jugendamt könnte aufgrund von Plagiatsaffäre in Familie von Franziska Giffey eingreifen

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Droht der Ministerin die Inobhutnahme ihres Kindes? Die Familienministerin dürfte nun endlich nachfühlen können, wie es vielen Kindern und Eltern in Deutschland geht, die sich der Willkür eines Jugendamts ausgesetzt sehen.

Freifam liegt ein Schreiben eines Jugendamts voller Erfindungen vor (siehe unten), welches in der für viele Jugendämter üblichen Manier voller pseudo-pädagogischer und -psychologischer Vorwürfe ohne reale Grundlage geschrieben wurde. Das Bezirksjugendamt will eine Gefährdung des Kindes der SPD-Ministerin darin erkennen, dass die ministeriale Mutter angeblich gemeinsam mit ihrem Ehemann das Kind so manipulieren würde, dass es zu den Eltern aufsieht, obwohl sich beide Eltern nach Ansicht des Jugendamts ehrlos verhalten.

Diese offensichtlich erfundenen Vorwürfe legen ein bekanntes Muster von Jugendämtern offen: sie fantasieren die Schädigung von Kindern herbei, wo keine ist, was sie leicht tun können, denn das Kindeswohl ist undefiniert.

Gleichzeit schüchtert das Jugendamt die Ministerin und ihren Ehemann ein, indem es die Heimunterbringung des gemeinsamen Kindes sowie den vollständigen Sorgerechtsentzug an die Wand malt – ein typisches Vorgehen der angeblichen Kinderschützer. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass das Jugendamt exakt während der aktuellen beruflichen Krise der Ministerin Giffey eine Kindeswohlgefährdung erkennen will. Typischerweise nutzt ein Jugendamt schwierige Lebensphasen wie eine Plagiatsaffäre aus, weil die Eltern dann am schwächsten sind und sich schlecht gegen die Behörde wehren können.

Was das vom Jugendamt geforderte „Erziehungsfähigkeitsgutachten“ angeht, so ist dies eine beliebte Masche vieler Jugendämter, allerdings auch völliger Humbug, wie das Bundesverfassungsgericht feststellte, denn Eltern haben ihre Erziehungsfähigkeit nicht positiv unter Beweis zu stellen.

Die harte Realität der für die Jugendämter maßgeblichen SGB VIII-Gesetze hat die Ministerin nun unsanft eingeholt, an deren Novelle ihr Ministerium zur Zeit im Berliner Elfenbeinturm arbeitet. Vielleicht hat sie vor ihrem zu erwartenden Rücktritt noch genug Zeit, um das SGB VIII aus Eigennutz so zu ändern, damit es zukünftig wirklich Kinder schützt und  es von Jugendämtern nicht mehr im Namen des Kindeswohls gegen Kinder missbraucht werden kann – so wie gegen das Kind der Ministerin Giffey.

Es ist zu erwarten, dass das Jugendamt die Situation weiter eskalieren und die Eltern Giffey gegeneinander aufhetzen wird, um die volle Kontrolle über das Kind zu erlangen. Weiterhin ist zu erwarten, dass die andere SPD-Ministerin im Regierungskabinett, nämlich Frau Christine Lambrecht, die kurzfristigen Versuche der Frau Giffey durchkreuzen wird, das SGB VIII zum Schutz des eigenen Kindes umzubauen. Frau Lambrecht hat nämlich kein Interesse an einer an Kinderrechten orientierten Familiengerichtsbarkeit.

Hier das von Freifam anonymisierte Jugendamts-Schreiben voller Erfindungen:

UPDATE: Gerade erreicht uns die Nachricht vom Rücktritt der Franziska Giffey von allen politischen Ämtern. Damit kann sie das SGB VIII nicht mehr ändern und ist dem Jugendamt ohnmächtig ausgeliefert. Es wird ihrer Familie vermutlich nicht mehr helfen, dass sie nun zu ihren eigenen Fehlern steht, denn das Jugendamt macht nie Fehler!

Bildnachweis: SPD Berlin/ Joachim Gern

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