Sign in / Join

Jugendamt schützt gewalttätige Mutter bei Ulm mit Lügen über Therapeut

Share:

Ein promovierter Psychotherapeut stellte die Gewalt einer Mutter in Munderkingen bei Ulm gegen ihre Kinder fest. Das zuständige Jugendamt Alb-Donau-Kreis unterstellt diesem Therapeuten nun fälschlich, er habe nicht korrekt gearbeitet. Die Behörde lässt daraufhin die Kinder im Stich.

Hierzu liegt Freifam seit wenigen Tagen eine Email der Teamleiterin Frau Kim Anja Stark vom 09.06.2020 vor.

Der approbierte und promovierte Mediziner und Psychotherapeut für Kinder und Erwachsene, der auch als Gutachter für Gerichte arbeitete, hatte persönlich zwei Mal mit einem der betroffenen Kinder gesprochen. Weiterhin hörte er eine elfminütige Audioaufnahme vom 23.07.2019 an, die das Kind heimlich aufnahm, um die psychische Gewalt gegen sich und seine drei Geschwister zu dokumentieren. Auf Basis dieser Informationen verfasste der Psychotherapeut am 27.09.2019 eine schriftliche Einschätzung, in der er die massiven Einschüchterungen der Kinder im Umfeld der Mutter diagnostiziert, die in den Kindern körperliche Schäden hervorrufen. Freifam veröffentlichte diese Einschätzung in Auszügen.

Trotz dieser methodisch einwandfreien Arbeitsweise des Psychotherapeuten und dem vorliegenden Beweis der Audiodatei, behauptete die Teamleiterin des Jugendamt Alb-Donau-Kreis, Frau Kim Anja Stark in einer Email vom 09.06.2020, der Psychotherapeut würde „per Ferndiagnose der Kindsmutter psychische Folter und eine narzisstische Persönlichkeit“ unterstellen. Damit lügt die Beamtin, denn:

  1. An keiner Stelle in seiner Einschätzung stützt die psychologische Fachkraft sichere Erkenntnisse auf Hörensagen.
  2. Die Einschätzung des Therapeuten diagnostiziert mitnichten explizit eine narzisstische Persönlichkeit der Mutter.

Die Jugendamts-Mitarbeiterin Kim Anja Stark ist selbst keine Psychologin, schon gar keine Psychotherapeutin und einen Doktortitel trägt sie auch nicht. Sie verfügt daher nicht über die Kompetenz, die Arbeit des Sachverständigen zu bewerten, der im Gegensatz zu ihr approbierter Mediziner und Psychotherapeut ist, einen Doktortitel trägt und dessen Fachkenntnis und Glaubwürdigkeit als Gutachter vor Gericht geschätzt wurde.

Eigentlich wäre von der Teamleiterin Frau Kim Anja Stark anhand der ihr bekannten, gewichtigen Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung zu erwarten gewesen, dass sie ihrem gesetzlichen Schutzauftrag für Kinder gerecht wird. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (§ 8a SGB VIII) hätte sie die Audiodatei einholen und dann ein multi-disziplinäres Team, an dem per Gesetz auch ein Psychologe beteiligt sein muss, diese auswerten lassen müssen. Stattdessen hat das Jugendamt bis heute die Audiodatei nicht angehört und folglich auch noch keine solche Gefährdungseinschätzung vorgenommen.

Aufgrund ihrer Lügen über den Psychotherapeuten verweigert die Teamleiterin Kim Anja Stark in ihrer Email vom 09.06.2020 dem Vater die von ihm gewünschte Hilfe des Jugendamts, seine anderen drei Kinder zu sehen, die immer noch der Gewalt der Mutter in Munderkingen ausgeliefert sind. Offenbar will das Jugendamt seine Fehler der Vergangenheit vertuschen, indem es inkompetent und pflichtwidrig verhindert, dass die drei ohnmächtigen Kinder ihrem Vater weitere psychische oder auch körperliche Gewalttaten des Umfelds der Mutter erzählen, die klar machen, dass das Jugendamt Alb-Donau-Kreis spätestens seit der Flucht des ältesten Kindes zum Vater im Mai 2019 den Schutz der anderen drei Kinder bewusst unterließ.

Print Friendly, PDF & Email
Share:

Leave a reply