Wie das Wechselmodell im Einzelfall verhindert wird

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Bevor man versuchte, unseren Kindern nach der Trennung der Eltern per Gericht ohne Beweise den Vater zu nehmen, hatte ich keine Ahnung von Eilanträgen, Anhörungsrügen, Beschwerden, Erörterungsgesprächen, etc. Ich war naiv. Das ist vorbei.

Wer sagt, bei Eltern die sich streiten, soll das Gericht im Einzelfall entscheiden, ob die Doppelresidenz im Sinne des Kindeswohl ist, der weiß nicht, dass es dafür keine objektiven Kriterien gibt. Jede diesbezügliche Entscheidung ist pure Willkür.

Wie zeigt sich diese Willkür?

Jugendämter sind Teil der Kommunalverwaltung. Sie folgen der Ideologie der herrschenden Politik. Sachbearbeiterinnen werden vor Gericht das empfehlen, was der Landrat/Bürgermeister haben will, d.h. Kinder gehören zur Mutter und keine Doppelresidenz.

Jugendämter scheinen Straftaten zu begehen und nutzen ihre Macht aus, um die kommunale Familienpolitik durchzusetzen. Meist nimmt man haltlose Vorwürfe der Mutter für bare Münze, um die Doppelresidenz zu verhindern und den Kindern den Vater zu nehmen.

Warum Jugendämter gegen die Doppelresidenz vorgehen? Meine Vermutung:

  1. Politische Vorstellungen der Kommunalverwaltung, wie Kinder nach der Trennung der Eltern aufgeteilt werden sollen.
  2. Einsparung von Sozialausgaben, damit der Vater zahlt und der Jobcenter nichts zuschießen muss.

Warum der z.T. rechtswidrige Krieg der Jugendämter gegen die Doppelresidenz vor dem Familiengericht nicht auffliegt? Weil Richter sich auf „unabhängige“ Behörden verlassen und nicht auf involvierte Eltern. Manche Jugendämter missbrauchen ihren Auftrag.

Das Resultat ist, dass Väter (z.T. auch Mütter) ihre Kinder vor dem Staat schützen müssen, der vermutlich mit List und Tücke, v.a. durch Jugendämter, die geltende kommunale Familienpolitik durchsetzt, die fast überall gegen die Doppelresidenz ist. Warum heimtückisch? Weil unbedarfte Bürger davon ausgehen, dass schon was dran sein müsse, wenn es das Jugendamt sagt.

Leider stehen Eltern, die Opfer von Jugendamts-Willkür werden, mit dem Rücken zur Wand. Sie tun alles in ihrer Freizeit, um ihre Kinder zu schützen, während die Behördenmitarbeiter dafür bezahlt werden, die Doppelresidenz zu verhindern. Hinzu kommt oftmals die vom Jugendamt inszenierte Diffamierung von Eltern und damit einhergehend sozialer Rufmord. Wer will schon mit einem Elternteil zu tun haben, der anscheinend eine Gefährdung für seine Kinder ist?

Staatsanwaltschaft, Kommunalaufsicht, Ministerien bleiben angesichts der z.T. offenkundigen Verstöße der Jugendämter meist untätig. Viele Eltern und Kinder, denen die Doppelresidenz ohne Beweise verwehrt wird, geben irgendwann gegen den übermächtigen, gegen die Kinder agierenden Staat auf.

Wer gegen die Doppelresidenz als Leitbild ist, ist für die fortgesetzte Willkür am Familiengericht. Ohne ein Leitbild, bleibt das „Kindeswohl“ ein undefinierter Begriff, eine Farce, mit der Entscheidungsträger beliebig in die Zukunft von Kindern eingreifen können.

Bitte jetzt die Petition für die Doppelresidenz online unterzeichnen. Es dauert nur wenige Sekunden und rettet jährlich über 60.000 Kinder vor der Kindeswohl- und Einzelfall-Willkür beim Jugendamt bzw. Familiengericht.

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