Warnung vor dem Zorn entrechteter Eltern

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Dieser Weblog hat in kurzer Zeit sehr viele Besucher angezogen. Mich haben die letzten Wochen mehrere Väter kontaktiert und mit einigen habe ich telefonisch gesprochen. Es sind bewegende Schicksale. Ein Vater hat seine Tochter 4 Jahre nicht gesehen und fuhr am Tag nach unserem Telefonat zur Bushaltestelle, wo er seine Tochter aus der Ferne zusteigen sah.

Ich habe in diesen Wochen mehr als ein Mal geweint.

Was all diesen Vätern gemeinsam ist: sie sind am Ende ihrer Kräfte und voller Wut und Zorn. Ich hörte Sätze wie:

Ich kann mich nur noch umbringen.

Das System ist pervers.

Ich habe alles verloren.

Den Richtern zahle ich alles heim, die mache ich fertig.

…und von den Mordgedanken werde ich hier nicht schreiben.

Wen wundert es? Man nimmt Menschen ihre Kinder weg, auf legale Art und Weise, sei es durch ein Urteil oder durch Boykott. Die kostbarsten Menschen im Leben verschwinden ganz oder ein Elternteil wird zu einem Elternfragment geschrumpft und man ist ohnmächtig. Wer da nicht wütend und zornig wird, ist aus Stein.

Jährlich können 100.000 Kinder nicht gleichwertig mit beiden Eltern weiter leben. Pro Tag werden 200 Kinder aufgrund von Gerichtsurteilen zu Halbweisen, obwohl der abwesende Elternteil noch lebt.

Keiner der unverschuldet von den Kindern wegverurteilten Eltern vertraut mehr in die Familiengerichtsbarkeit. Jeder fühlt sich entrechtet, entwürdigt, diskriminiert und hat schwere psychische und physische Schmerzen, existentielle Probleme, kein Schlaf, keine Kraft für’s Arbeiten, kein Geld, die Gedanken kreisen um den Verlust des Kindes, das Leben entgleitet. Sie haben neben dem Kind auch alles andere schon fast verloren.

Deutschland spielt mit dem Feuer. Es schürt den Zorn in den auf Distanz abverurteilten Vätern und Müttern, die nur eines wollen: ihre Kinder lieben dürfen. Je länger ihnen dieses Menschenrecht verwehrt wird, umso größer wird der Zorn. Umso größer wird der seelischen Schaden, der einer posttraumatischen Belastungsstörung gleicht und zu schweren Depressionen führt.

Was die Situation noch verschärft ist: Es gibt eine neue Generation von geschiedenen Vätern, die eine tiefere Bindung zu ihren Kindern aufbauen konnten, als die Väter zuvor, und zwar die Elternzeit- und Schon-Jetzt-50/50-Väter. Sie wollen nicht innerlich aufgeben, wenn sie ihre Kinder nach der Ehe-Trennung nur ein wenig oder nicht sehen. Es gibt auch eine neue Generation von Medien, die die schnelle und breite Vernetzung ermöglicht. Entrechtete Väter und Mütter vernetzen sich immer mehr.

Doch die Aussichten, innerhalb der bestehenden Strukturen und Institiitonen die Veränderung herbeizuführen, sind schlecht: Mit der jüngsten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, eine Verfassungsbeschwerde zum Wechselmodell erst gar nicht zuzulassen, ist den entrechteten Eltern die Möglichkeit verwehrt worden, durch Argumentation ihr Anliegen überzeugend darzulegen und auf Gerechtigkeit zu hoffen. Die FDP ist die einzige Partei, die das Wechselmodell unterstützt (immerhin), aber sie ist nicht in der Regierung.

Zusätzlich zu den benachteiligten Scheidungs-Eltern (meist Väter), gibt es eine wachsende Anzahl an Eltern (sie hat sich in 10 Jahren verdreifacht), deren Kinder ungerechtfertigt in Obhut genommen wurden (also ihnen entzogen und ins Heim gesteckt wurden). Manche schätzen, dass über 80% der Inobhutnahmen in Deutschland illegal sind.

Die Aussichtslosigkeit ist für entrechtete Eltern hoch, so wie ihre Verzweiflung, aber auch ihre tiefe Bindung zum Kind. Die Wut kocht weiter, der Zorn wächst, das Feuer lodert. Es gibt tausende, denen es so geht. Wer versucht, die Liebe zum eigenen Kind zu töten, wie es die Praxis der Jugendämter und Familiengerichte zur Folge hat, wird extremem Hass begegnen.

Es gibt Väter, die mit gutem Grund schreiben, dass die Väter nicht zu einer Revolution fähig sind. Diese Einschätzung könnte getrübt sein von den zähen Fortschritten der letzten Jahrzehnte, in denen sich gleichzeitig mehr Leid angehäuft hat. Erleben wir die Ruhe vor dem Sturm.

Die Lebenszeit der Väter mit ihren minderjährigen Kindern ist begrenzt. Wer übt sich schon gerne in Geduld, wenn es um das Recht zum Umgang mit den eigenen Kindern geht? Angesichts des Leids ist es ein Wunder, dass es noch keine Revolution gab.

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17 comments

  1. Eva Martin 5 Mai, 2018 at 11:03 Antworten

    Es hat wirklich etwas von einer Ruhe vor dem großen Sturm. Ich blase auf alle Fälle kräftig Wind in die Segel, auf die ich mir das Thema Asperger-Justiz geschrieben haben (s. Gertrud Martin FB & pinterest.de).

  2. robertweissengruber 6 Mai, 2018 at 06:26 Antworten

    Hallo,
    Meine Scheidung war genau vor 10 Jahren. 2 Kinder…
    Die Identifikation mit dem oa Text ist sehr groß.
    Ich habe meinen Zorn in positive Energie gebündelt.
    Noch schönere Frau. Wieder geheiratet. Und ein noch brillanterer Sohn, der jetzt 7 Jahre, Judoka und Kartfahrer ist.
    Ich will mit diesen Worten Kraft, Hoffnung geben. Männer freut Euch auf die Zukunft!
    Alles Liebe von Herzen, Robert W.

    • ordnas 6 Mai, 2018 at 06:34 Antworten

      Hallo Robert, danke, dass du dein Schicksal, dein Mitgefühl, deine Erfahrung und deine Hoffnung mit uns teilst! Ich beglückwünsche dich dafür. Es wäre besser, wenn wir Väter beides haben könnten: Das problemlose Glück mit den Kindern aus der alten und das Glück mit den Kindern aus der neuen Ehe. Dass wir uns im Schmerz des Verlustes der ersten Kinder das Glück der zweiten Kinder aufbauen müssen, ist ungerecht und diskriminierend. Wir haben das Recht auf das volle Glück und alle unsere Kinder ebenso.

    • Oswin Haas 6 Mai, 2018 at 06:52 Antworten

      Lieber Robert,
      ich freue mich für Dich, dass Du Dein Leid in positive Energie verwandeln konntest und nun eine neue Familie hast. Für mich ist „eine neue Familie“ allerdings keine Lösung. Ich möchte keine anderes Kind. Ich möchte NUR meine Bianca. Ich will nicht, dass sie neidvoll auf einen Bruder oder eine Schwester schauen muss, der oder die das Glück hatte, nicht in die menschenverachtenden Mühlen einer konfliktreichen Trennung geraten zu sein, wo kaltherzige „Beamte“ und sonstige Un-Menschen ihr Un-Wesen treiben.

  3. Oswin Haas 6 Mai, 2018 at 06:39 Antworten

    Jeder Buchstabe in diesem Artikel ist WAHR und entspricht vollends meiner momentanen Situation und Gemütslage.

    Mir wurde meine meine 7-jährige Bianca vor 9 Monaten durch das gemeinsame verbrecherische (man kann es nicht anders nennen) Verhalten vom Jugendamt und einem Frauenhaus auf brutalste Weise entzogen. Ich bin 62. Meinem Kind und mir läuft die Zeit davon. 9 Monate sind für ein Kind in diesem Alter wie 9 Jahre für einen Erwachsenen. Es ist Bianca schon jetzt einem erheblichem Teil ihrer Kindheit der Vater entzogen worden. Meine Frau ist seit Sommer 2015 schon 3 Mal mit unserem Kind ohne objektive Gründe weggegangen, 2 x tatsächlich in ein Frauenhaus, das erste Mal nur unter Vorgabe, sie sei in ein solches gegangen. Jedes Mal musste ich unter Spießrutenlaufen bei Jugendamt, Polizei, Caritas, Rechtsanwälten, etc. Kind und Frau wochenlang suchen. Ich bin unendlich wütend, traurig, entnervt und gleichzeitig ohnmächtig und antriebslos Die einzige GESUNDE Reaktion auf all die Schikanen und das Leid, das meiner Tochter und mir aufgedrückt wird, wäre eine Gewaltexplosion im Stil eines Amoklaufs. Das würde aber die komplette Zerstörung von Bianca, die die „Behörden“ mit eiskalter und brachialer „Systemlogik“ auf den Weg gebracht haben, nur vorziehen und mir JEDE Chance nehmen, doch noch die ganze Angelegenheit zum Guten zu wenden. Das ist wohl der Grund, warum die vielen Menschen in meiner Situation sich letztlich verhalten wie Lämmer, die man zum Schlächter führt: völlig ruhig. Nebenbei bemerkt: Ist das nicht ein Zeichen HÖCHSTER Despotie, dass die Schänder und Gewaltausüber völlig unbelangt, leise und gefahrlos ihre Gewaltherrschaft ausüben können? Wenn mir die Verfahrensbeiständin ihre menschenverachtenden „Anregungen“ (die beim Gericht de facto Befehle sind) unterbreitet, lächelt sie in der Regel mild: torture with a smiling face … Ist das nicht schlimmer als die offen brutale Gewalt in einem KZ oder einem stalinistischen Gulag?

    Ich sage oft: Wenn einem Vater einer der noch wenigen GESUNDEN Gesellschaften (z.B. in entlegenen Amazonas-Gebieten) ein Kind weggenommen wird, dann werden die Kinderdiebe nicht nur sofort die rasende Gegengewalt des Vaters zu spüren bekommen, sondern einen Krieg mit dem ganzen Stamm vom Zaun brechen. Aber in unserer mitteleuropäischen technologischen Hochzivilisation und menschlichen Tiefstbarbarei kräht kaum ein Hahn danach, wenn selbst TAUSENDE von Kindern zu Halbweisen oder gar Vollwaisen werden und Eltern bzw. „Elternteilen“ das höchste mögliche Gut, ihre Kinder, genommen wird. In unserer „Gesellschaft“, die diesen Namen schon lange nicht mehr verdient, gibt es keinen „Stamm“ mehr, der Kind und Eltern gegenüber dieser schlimmsten Art von Verbrechen und Verbrechern RADIKAL verteidigen könnte. Ja nicht einmal die nähere Familie tut das bei „uns“. „Familie“ und „Freunde“ fühlen sich bald genervt, wenn man als Betroffener schon wieder bei der Weihnachtsfeier oder beim Geburtstagskaffee mit diesem Thema kommt, und wechseln dezent aber doch extrem verletzend das Thema. Die Leute wollen sich beim Verdauen des verdienten Marmorkuchens nicht von irgendwelchen Leidschilderungen stören lassen. Auf Hilfe kann man als Betroffener von seiner „näheren sozialen Umgebung“ nur im allerkleinsten Ansatz hoffen und bekommt meist den Rat: Du brauchst jetzt den besten Anwalt und einen hervorragenden Psychologen. Und wenn die Anwälte und Psychologen auch kein WIRKLICHES Interesse an deiner Leidscheiße haben? Wenn die dir nur mehr schlecht als recht helfen, weil sie bloß VIEL Geld verdienen wollen, und jede Gelegenheit nutzen, in den Urlaub zu fahren, oder sonst wie Gelegenheiten suchen, um NICHT an dein Problem denken zu müssen? Weil es sich bei diesen „Berufen“ im Grund nicht anders verhält wie beim Ur-Beruf der Prostitution, wo ALLES fake ist und man letztlich keine Qualität sondern nur verlogene Quantität bekommt?

    Wenn einem das Allerliebste weggenommen wird, wie den meisten Lesern und Schreibern hier, dann sieht man im Laufe des dadurch erzeugten Leidprozesses, dass das zutiefst menschenverachtende Unrechtssystem von Jugendamt, Familiengericht, Frauenhäusern, Verfahrensbeiständen, Kinderpsychologen, Sozial-Pädagogen (mit einer Gesellschaft, die „SOZIAL“-Lehrer braucht KANN es nicht gut bestellt sein), Anwälten, etc. nur ein kleiner Teil eines alles umfassenden Mega-Systems ist, welches den Menschen SYSTEMATISCH die Gurgel zudrückt. Es gibt dagegen keine ORGANISIERTE Gegenwehr. Es gibt nur immer subtilere Verdrängung oder völlig nutzlose Gewalt wie die immer zahlreicheren Amokläufe (je weiter eine Gesellschaft „entwickelt“ ist, desto mehr Amokläufe) oder die nach INNEN gewandte Gewalt: die Depression. Weder Verdrängung noch Gewalt oder Depression bringen uns Leidende weiter. Nur eines kann uns AUF DAUER WIRKLICH helfen: wir müssen uns WIRKLICH zusammen tun, unser Leid laut kundgeben und immer mehr PRAKTISCH und GEMEINSAM unser aller Schicksal wieder in die Hand nehmen, sodass es letztlich nicht mehr fremde und a fortiori UNINTERESSIERTE Menschen von Familiengerichten und Jugendämtern mehr sind, die unsere Familienkonflikte lösen, sondern WIR SELBST, d.h. die Familie mit einer WIRKLICHEN sozialen Umgebung (die diesen Namen wirklich verdient), die die Familienmitglieder gut kennt, weil diese Umgebung tagtäglich und NOTWENDIG mit diesen Familienmitgliedern zu tun hat. Wie hieß es bei den alten Römern: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, WENN MAN SICH NICHT KENNT. Der Fremde hat als solcher kein Herz. Bianca kennen nur ich und meine Frau wirklich gut, vielleicht noch Biancas Oma. Die Richterin, die Verfahrensbeiständin, etc. kennen meine Bianca nicht und KÖNNEN SIE DESHALB NICHT LIEBEN. Deshalb verstehen sie die Unmenschlichkeit ihres Handelns nicht!!! DIESES unmenschlich Verhältnis mus langfristig aufgelöst werden.

    Aber erst einmal müssen wir das Wechselmodell einführen, um die Macht der „kalten Herzen“ von Familiengericht und Jugendamt wenigstens ein Bisschen einzudämmen.

    • Oswin Haas 6 Mai, 2018 at 09:19 Antworten

      PS Auf meine Frau bin ich nicht wütend. Es sind das Jugendamt, an das ich mich ganz am Anfang vertrauensvoll wandte (ein Kapitalfehler), die ideologisierten „Mitarbeiterinnen“ des Frauenhauses, die Verfahrensbeiständin und die Richterin, auf die ich unendlich wütend bin. SIE haben entscheidend dazu beigetragen, dass alles zum Supergau eskalierte. SIE haben meiner Frau nicht geholfen, ihre Kommunikationsverweigerung zu überwinden. SIE haben meine sofortigen Hinweise auf die tatsächliche Kindeswohlgefährdung in den Wind geschlagen. SIE haben mein Kind dazu gebracht, seinen Vater plötzlich abzulehnen. Das lässt sich alles in den entsprechenden Dokumenten nachvollziehen. Nutz aber wohl nichts …

        • Oswin Haas 20 November, 2018 at 18:15 Antworten

          Ich lese Deine Antwort und Deine Bitte erst jetzt. Hatte völlig vergessen, dass ich den Artikel von Sandro schon mal gelesen und ausgiebig kommentiert hatte. Das Leid meiner Bianca und meines sind immer noch nicht zu Ende. Bianca soll jetzt „therapiert“ werden und Elterngespräche sollen laut Gerichtsvereinbarung her. Doch es geschieht nahezu nichts. Kann mein Kind immer noch nicht sehen.
          Wei kann ich Dich kontaktieren?

  4. Ute Lehmann 6 Mai, 2018 at 13:08 Antworten

    Als der Kleine drei und der große fünf war, spielten sie einträchtig miteinander. „Jetzt ist mein Bruder auch nicht mehr kaputt– Als der neu war, war die Batterie alle, der konnte nicht mal krabbeln und auch nicht laufen. Und nicht sprechen sondern nur brüllen. Logisch denn sogar die Zähne haben bei dem gefehlt und er konnte nichts essen.Jetzt erst ist das ein Bruder.“

  5. Ute Lehmann 6 Mai, 2018 at 16:02 Antworten

    Das Jugendamt riet mir 1994 es mit Psychiatrie zu versuchen, es dort doch mal auszuprobieren, denn ich litt an Traurigkeit bis Verzweiflung wegen Armut und der halb geplatzten Finanzierung und weil wir auf einer Baustelle eines selbst gemauerten Hauses lebten. 1993 brachte mich das Amt zur Psychologin die mir weis machen wolle dass ich lesbisch bin. Das Jugendamt zwang mich dann zu insgesamt 2 Jahren in der Psychiatrie “wenn Sie die Kinder behalten wollen.” In der Psychiatrie wollten Psychiater und (As?)-Sozialarbeiterinnen dass die Ehe aufgelöst wird. (Ihr Mann hat die Scheidung beantragt (was nicht stimmte)–bitte unterschreiben Sie ihre Eheauflösung. )Ich wurde in der Psychiatrie zu den Gewaltverbrechern gesteckt. Ich wurde fehlbehandelt und bin seitdem behindert. im Jahr 2000 nahmen die mir alle Kinder weg um mich zur Abtreibung des jüngsten sechs Wochen vor der errechneten Geburt zu zwingen, weil sie vermuteten das Kind sei geschädigt und könnte Downsyndrom haben. 2007 nahmen sie mir auch dieses Kind weg, das übrigens gesund war und dessen Schwangerschaft künstlich um zwei Wochen verlängert wurde wegen dem Kinderraub. Jetzt haben wir das jüngste Kind immer noch nicht zurück. Das Jugendamt kann uns nun leider nicht mehr sagen warum uns die Kinder weggenommen wurden. Wir leiden und litten sehr. 2013 bekamen wir zwei Söhne als Spätheimkehrer nach einem gewonnenen Gerichtsprozess wieder. Nun will das Jugendamt , kurz vor der Rückkehr des bald volljährigen Jüngsten, dass wir den ganzen Kinderraub auch noch bezahlen. Ich denke auch über eine Alternative zur BRD nach, ich will einen Antrag stellen als “Geschädigte des BRD -Regiemes” wegen der Folter in der Psychiatrie, dem Leid durch den Kindesraub und weil wir seit 25 Jahren vom Jugendamt traumatisiert werden, ich bin ein “Mir-Reicht-Es-Bürger”, ich frage mich warum die Menschenrechte nicht für uns gültig sind. Wie konnte ich auch nur so blöd sein mich vom Staat in Erziehungsfragen beraten zu lassen. Es ging um Geschwisterstreit unter Kleinkindern– der zweijährige verprügelte dauernd und ständig, in jedem unaufmerksamen Augenblick das Neugeborene und ich konnte nicht auf Klo ohne das Baby im Schlafzimmer einzuschließen. Der große wollte den kleinen mit allen Mitteln los werden, sogar in den Müll werfen. Der Staat, also das Jugendamt, hat nicht geholfen.Ich war damals nur noch am Heulen. Ich habe bis heute auch in keinem Erziehungsratgeber lesen können was da zu tun ist. Eigentlich habe ich mich weniger um das Neugeborene gekümmert als um den “großen”, weil der “große” das verursachte. Geholfen haben die nichts. Aber auch gar nichts, und das sehen die Kinder auch so!

  6. Astrid 16 September, 2018 at 23:33 Antworten

    Ich möchte hier mal anmerken das nicht nur Väter betroffen sind, sondern auch Mütter. Täglich werden auch immer mehr Mütter zu betroffene. Was hier in unseren Staat los ist, geht über keine Kuhhaut mehr. Unsere Kinder benötigen beide Elternteile. Was soll nur mit unsere Kinder werden? Neutrale Entscheidungen scheint zu ein Fremdwort geworden zu sein.

  7. Susanne 18 September, 2018 at 23:48 Antworten

    Danke, dass Sie die Heimkinder im Zusammenhang mit wenig oder keinem Kontakt mitaufzählen. Der Aufwand des Zurückbeantragens, dass zwangsläufig im Vordergrund steht und nicht gefährdet werden darf, ist so groß, dass die Eltern auf die Lebensbedingungen fast nicht Einfluss nehmen können. Die Gemeinsamkeit der Problematiken zu verstehen, finde ich sehr wichtig.

  8. Sandro Groganz 22 September, 2018 at 14:55 Antworten

    Du hast Recht und es ist uns auch bewusst, dass immer mehr Mütter davon betroffen sind. Ein menschenverachtendes und tyrannisches System wird von selbst immer willkürlicher und betrifft immer mehr die Personen, die einst davon profitierten. Nur die gesetzlich verankerte gleichberechtigte Elternschaft, auch nach der Trennung, kann Schaden von Kindern und Eltern abwenden.

  9. Anna Kolbe 11 Oktober, 2018 at 01:36 Antworten

    der hass zorn und die unendliche trauer sind riesig ..
    ihr als maenner koennt froh sein das ihr nicht schwanger wart und eine geburt hattet bei der ihr fast gestorben waert und einen partner der nach der geburt abaut und 2 wietere paralelleben aufbaut (2 weitere frauen)

    was das gericht in meinem fall gemacht hat niemals werd ich vergessen niemals werd ich verzeihen

    ich hab meinen sohn ueberalles geliebt und was hab ich von ihm nichts gar nichts mehr
    ich wuensch mir doch wenigstens seine stimme hoeren zu duerfen ihn per video telefonat zu sehen und und 1-2 mal im jahr in den dortigen ferien wo auch immer er ist ….

    sind das zu viele ansprueche fuer eine mutter ?

    seit froh wenn ihr eure kinder ab und zu sehen duerft seit froh uber jede minute die sie bei euch sein duerfen jede minute in der ihr ihre stimmen hoeren koennt

    jeden abend weine ich und liege wach
    meine gesundheit geht den bach hinunter sprich aerzte wissen nicht was ich habe mein lungenvolumen schrumpft extrem schnell …

    somit gibt es fuer mich nicht einmal die hoffnung meinen sohn wieder zusehen
    da die zeit gegen mich arbeitet 🙁

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