Das Ende des Matriarchats

In Deutschland tobt der Kampf um das beste Familienmodell. Ist es das Residenzmodell oder das Wechselmodell? Im Residenzmodell liegt die Macht über die Kinder faktisch bei der Mutter; im Wechselmodell wird die Macht zwischen Vater und Mutter aufgeteilt.

Das Residenzmodell ist die wichtigste Bastion der Matriarchats. Es sichert den Müttern den Zugriff auf emotionale Ressourcen (Kinder) und finanzielle Ressourcen (Unterhalt). Seine Ungerechtigkeit und Schädlichkeit liegt auf der Hand und wird zunehmend wissenschaftlich belegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses Relikt aus Zeiten des Überlebenskampf zerbröckelt.

Der Kampf gegen das Residenzmodell und für das Wechselmodell ist der Kampf darum, die Struktur der Familie freier zu gestalten, losgelöst von biologischen und materiellen Zwängen. Der Feminismus hat mit Erfolg und zurecht die Grenzen zwischen Familie und Gesellschaft für Frauen geöffnet. Damit wurde der Mann als Herrscher der Familie entthront.

Indem der Feminismus die patriarchalen Wände um die Familie herum eingerissen hat, hat er uns gleichzeitig Einblick in ihre verborgenen Machtstrukturen gegeben. Emotional regiert bis heute traditionell die Mutter die Familie. Diese Macht wird in Familiengerichts-Verfahren um das Sorge- und Umgangsrecht sichtbar, wo bestehende gleiche Rechte zum Wohl der Mütter und im Namen der Kinder gebeugt und gebrochen werden.

Fällt das Residenzmodell, dann fällt damit auch die von psychischer Gewalt dominierte Familie. Das Wechselmodell als Regelfall schreibt den fairen Umgang als Leitbild für die Familie fest. Damit wird eine von patriarchaler und matriarchaler Gewalt befreite Familie möglich. In der freien Familie können ihre Mitglieder endlich die Gewalt-Traumata früherer Generationen überwinden, die vom Geschlechter- und Überlebenskampf geprägt waren.

3 Gedanken zu „Das Ende des Matriarchats

  1. Das Monoresidenzmodell ist vor allem sehr schädlich für Kinder. Das haben zahlreiche Studien belegt. Insbesondere ist die Gefahr einer Entfremdung zum Vater im Monoresidenzmodell sehr hoch, wenn die Betreuunganteile des Vaters auf das übliche Wochenende alle 14 Tage reduzieren und in der Vater-Kind-Beziehung kein gemeinsamer Alltag mehr erlebt wird. Im Wechselmodell ist die Gefahr einer Entfremdung sehr viel geringer und die Beziehung der Kinder zu beiden Eltern in der Regel stabiler.

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