Der Schwächere gibt nach und das ist Papa vor dem Familiengericht

Jedes Kind kennt diesen Spruch zur Genüge: „Der Stärkere gibt nach!“

Da Väter anscheinend körperlich, finanziell, gesellschaftlich die Stärkeren sind, sollen sie auf emotionaler Ebene nachgeben – das ist die gesellschaftliche Grundhaltung in Deutschland, wenn es darum geht, wo Scheidungskinder ihren Lebensmittelpunkt haben sollen.

Dabei wird übersehen, dass Väter die Schwächeren sind, weil sie sich genau dieser Ideologie gegenüber sehen, die ihrer Unterdrückung dient.

Die Realität für Scheidungsväter ist: Die Mutter ist wichtiger als Du. Du sollst Unterhalt zahlen. Tust du das nicht, bestrafen wir dich. Mühe dich ruhig vor Gericht ab, wir sind trotzdem überzeugt, dass die Mutter der bessere Elternteil ist. Grundrechte und -gesetze haben gegen unsere mutterzentrierte Ideologie keine Chance. Wir sind die Mehrheit.

Bei manchen Vätern kommt hinzu: Wir glauben dir nicht, dass deine Frau dich geschlagen hat. Wir glauben dir nicht, dass sie eure Kinder seelisch oder körperlich verletzt. Selbst wenn, ist sie immer noch besser für die Kinder als du grundsätzlich gefährlicher Mann, also spielt es keine Rolle, was sie tut.

Die Mehrheit in Deutschland und seine Familiengerichte schwächen den Vater, damit er ohnmächtig nachgibt – zum Wohle der Kinder. Diese Kinder lernen: Die Starken schwächen dich und dann gibst du nach. Wie sollen daraus freie und mündige Bürger erwachsen, vor allem, wenn es Jungs sind? Sie werden diesem Staat nicht trauen.

 

Ein Gedanke zu „Der Schwächere gibt nach und das ist Papa vor dem Familiengericht

  1. Und das Wichtige ist ja, dass die Kinder nicht auch einfach als Regelfall den „Lebensmittelpunkt“ beim Vater haben sollen. Es geht vielmehr darum, anzuerkennen, dass es die Familie, so wie sie sich vor der Trennung darstellte, nicht mehr gibt. Die Betreuung und das Leben der Kinder sollte dieser neuen Realität folgen können.
    Das was du für die heranwachsenden Jungs sagst, das frage ich mich auch…

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