Das Residenzmodell amputiert die Demokratie seelisch

Ruhe und Streitvermeidung als Prinzip der glücklichen Familie. Streit kann nur unterdrückt werden, wenn einer die Macht hat und meist bekommt diese Macht die Mutter. Konflikte werden zugeschüttet, Gefühle unterdrückt, seelische Verletzungen versteckt.

Laut Richterschaft und Jugendamt ist es im Sinne des Kindes, wenn es lernt, dass Streiten schlecht ist, denn wenn man trotzdem streitet, dann verliert man Papa. Sodann wird das Kind auch nicht mehr streiten… bis es als Erwachsener in seiner eigenen Ehe irgendwann nicht mehr – wie es das Gericht einst wollte – still sein kann und beginnt, mit seinem Partner zu streiten.

Irgendwann muss Mann oder Frau schließlich für sich einstehen…

Ist das einstige Kind eine Frau, wird sie als Mutter vor Gericht die Gewinnerin des Streits sein, wie einst ihre Mutter. Ist es ein Mann, dann wird es wie der Vater verlieren.

Das Karussell dreht sich weiter in der nächsten Generation.

Deutschland erschafft durch sein traditionelles Familienbild unmündige, unterbewusst gesteuerte, von der Macht eines Elternteils abhängige Familien. So war es schon zu Bismarcks Zeiten und so soll es bleiben.

Wir brauchen Freiheit für Familien! Streit, Konflikt, etc. sind Grundkonstanten einer offenen Gesellschaft. Sie dürfen kein Grund sein, dass man deshalb seelisch amputiert wird durch das Residenzmodell (d.h. die Kinder leben nur bei einem Elternteil, zu über 90% die Mutter).

Die ungerechte Familie schmerzt und amputiert unsere Demokratie.

Ein Gedanke zu „Das Residenzmodell amputiert die Demokratie seelisch

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