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Das stille Leiden der entfremdeten Mutter Suska Weblus

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Eltern-Kind-Entfremdung betrifft sowohl Väter als auch Mütter. Suska Weblus hat einen Blog und eine Selbsthilfegruppe gegründet, um ihre Erfahrungen zu teilen und anderen betroffenen Müttern eine Stimme zu geben.

Kürzlich berichtete die Lüneburger Landeszeitung  über das bewegende Schicksal einer Mutter, die unter Eltern-Kind-Entfremdung litt. Diese Mutter heißt Suska Weblus und erfuhr am eigenen Leib, wie schnell sich diese schmerzhafte Situation einschleichen und ausbreiten kann, besonders wenn es zu einem sogenannten Systemversagen kommt. Die Geschichte von Suska verdeutlicht, dass nicht nur Mütter als Entfremder auftreten, sondern auch Väter. In diesem Artikel wollen wir auf das Thema aufmerksam machen und die Erfahrungen von entfremdeten Müttern wie Suska beleuchten.

Ein Blick auf das Systemversagen

Wenn das Jugendamt, Gerichte und Verfahrensbeistände versagen und nicht angemessen gegen die Eltern-Kind-Entfremdung vorgehen, spricht man von einem Systemversagen. Suska musste am eigenen Leib erfahren, wie sich dieses Versagen negativ auf den Kontakt zu ihrem Kind auswirkte. Es ist beunruhigend zu sehen, wie schnell eine Entfremdung entstehen kann, wenn die Institutionen, die eigentlich für das Wohl der Kinder und den Schutz der Familien verantwortlich sind, versagen.

Entfremdung betrifft immer sowohl Väter als auch Mütter

Es ist wichtig anzuerkennen, dass entfremdende Elternteile sowohl Väter als auch Mütter sein können. Als Freifam möchten wir darauf hinweisen, dass es nicht nur entfremdete Väter gibt, sondern auch Mütter, die in ähnlichen Situationen stecken. Suska hat eine Selbsthilfegruppe in Lüneburg und einen Blog gegründet, in dem sie über ihre eigenen Erfahrungen schreibt und auch andere Mütter zu Wort kommen lässt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Einblick in Suskas Blog

In ihrem Blog teilt Suska ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle im Kampf gegen die Entfremdung. Sie gibt Einblicke in die Hürden, mit denen sie konfrontiert wurde, und erzählt von anderen Müttern, die ähnliche Schicksale teilen. Suskas Blog dient nicht nur als Ventil für ihre eigenen Emotionen, sondern auch als Plattform, um Bewusstsein für die Problematik der Eltern-Kind-Entfremdung zu schaffen und anderen betroffenen Müttern eine Stimme zu geben.

Schlussfolgerung

Die Geschichte von Suska und ihr engagierter Blog werfen ein Licht auf das stille Leiden der entfremdeten Mütter in Deutschland. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft und als Systeme des Kinderschutzes sensibler für diese Problematik werden und angemessene Lösungen finden. Unsere Gesellschaft sollte eine Eltern-Kind-Entfremdung niemals hinnehmen. Eine umfassende Aufklärung und Unterstützung für entfremdete Mütter und Väter sind entscheidend, um die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu erhalten und das Wohl der Familie zu sichern. Lasst uns gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen, in der Eltern-Kind-Entfremdung keine versteckte Realität mehr ist.

 

 

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Autor

  • Jessica Zelzer

    Als seit 2017 betroffene Mutter des Familienrechts, habe ich jahrelang erfahren, dass in diesem System die reine Willkür herrscht. Wenn man eine normale Trennung und Scheidung hat, fängt bei vielen der Alptraum an. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Man ist der Willkür ausgeliefert. Angefangen bei Familiengerichten bis zu den Jugendämtern und den Verfahrensbeiständen. Den Blick auf die Kinder richtet dort niemand.

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