Warum ich unsere Erlebnisse mit Jugendamt und Familiengericht öffentlich mache

Kürzlich war das öffentlich-rechtliche Fernsehen bei mir zu Gast, um für eine deutschlandweite Dokumentation zu drehen. Es ging darum, dass unsere Kinder nach der Trennung ihrer Eltern halb-halb bei beiden Eltern leben wollen.

Es war noch ein anderer, befreundeter Vater dabei, der seinen Sohn schon seit 7 Jahren nicht sieht. Er erzählte, dass ihm vorgeworfen wurde, er würde sich mit seinem Fall in der Öffentlichkeit profilieren wollen. Das selbe wurde mir auch schon vorgeworfen.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit sein: Es ist pure Verzweiflung, weshalb ich diesen Weblog schreibe und an die Öffentlichkeit gehe. Der Staat versagt, wenn es um den Schutz unserer Kinder und ihres Vaters geht. Jugendämter und Familiengerichte handeln und entscheiden entlang des Vorurteils, die Mutter sei der bessere Elternteil.

Das einzige verbleibende Korrektiv gegen diese gesetzeswidrige Willkür ist die Öffentlichkeit. Leider ist sie ein sehr schwaches Korrektiv, denn die Mehrheit der Gesellschaft ist sich nicht im Klaren darüber, dass zehntausende Mal im Jahr die Rechte von Kindern und Vätern mit Füßen getreten und deren Beziehungen zerstört werden.

Bin ich also mediengeil; heische ich nach Aufmerksamkeit; bin ich ein Narzisst, der bewundert werden will? Nein, ich würde am liebsten nach der Scheidung in Ruhe und Frieden das Leben gemeinsam unseren Kindern genießen können. Leider ist das in Deutschland nicht möglich.

Aus Liebe zu unseren Kindern habe ich mich gegen mein scheues Naturell in die Öffentlichkeit gewagt. Selbst wenn mein Engagement für unsere Kinder jetzt nichts bringen sollte, so wird es vielleicht die Zukunft so verändern, dass sie nicht mehr unter der selben Willkür leiden müssen.

Außerdem muss ich mir den Jugendhilfe-Irrsinn, den ich in Deutschland erlebt habe, von der Seele schreiben und sprechen, um gesund zu bleiben.

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