Warum ich unsere Erlebnisse mit Jugendamt und Familiengericht öffentlich mache

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Kürzlich war das öffentlich-rechtliche Fernsehen bei mir zu Gast, um für eine deutschlandweite Dokumentation zu drehen. Es ging darum, dass unsere Kinder nach der Trennung ihrer Eltern halb-halb bei beiden Eltern leben wollen.

Es war noch ein anderer, befreundeter Vater dabei, der seinen Sohn schon seit 7 Jahren nicht sieht. Er erzählte, dass ihm vorgeworfen wurde, er würde sich mit seinem Fall in der Öffentlichkeit profilieren wollen. Das selbe wurde mir auch schon vorgeworfen.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit sein: Es ist pure Verzweiflung, weshalb ich diesen Weblog schreibe und an die Öffentlichkeit gehe. Der Staat versagt, wenn es um den Schutz unserer Kinder und ihres Vaters geht. Jugendämter und Familiengerichte handeln und entscheiden entlang des Vorurteils, die Mutter sei der bessere Elternteil.

Das einzige verbleibende Korrektiv gegen diese gesetzeswidrige Willkür ist die Öffentlichkeit. Leider ist sie ein sehr schwaches Korrektiv, denn die Mehrheit der Gesellschaft ist sich nicht im Klaren darüber, dass zehntausende Mal im Jahr die Rechte von Kindern und Vätern mit Füßen getreten und deren Beziehungen zerstört werden.

Bin ich also mediengeil; heische ich nach Aufmerksamkeit; bin ich ein Narzisst, der bewundert werden will? Nein, ich würde am liebsten nach der Scheidung in Ruhe und Frieden das Leben gemeinsam unseren Kindern genießen können. Leider ist das in Deutschland nicht möglich.

Aus Liebe zu unseren Kindern habe ich mich gegen mein scheues Naturell in die Öffentlichkeit gewagt. Selbst wenn mein Engagement für unsere Kinder jetzt nichts bringen sollte, so wird es vielleicht die Zukunft so verändern, dass sie nicht mehr unter der selben Willkür leiden müssen.

Außerdem muss ich mir den Jugendhilfe-Irrsinn, den ich in Deutschland erlebt habe, von der Seele schreiben und sprechen, um gesund zu bleiben.

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1 Kommentar

  1. Mama 1 Dezember, 2018 at 03:23 Antworten

    Discrimininierung ‚bitte hilfe‘

    Ich komme aus Tanzania und bin 6 Jahre in Deutschland. Ich habe 2 Kinder von 2 Deutsche Männer. 
    Meine Tochter 8 und Sohn 3.

    Der papa meines Tochter war alkoholiker und hat mich geschlagen auch wann ich schwanger war.ich war dann ins frauenhaus mit meine tochter 6 monate lang und zeit dem kümmere ich mich alleine um meine Tochter. 2015 ist mein sohn geboren.mit sein papa war am anfang alles ok.nachhinein stellt sich vor dass er ein lügner und depresive mann war.ich habe mich dann von ihn getrennt und wohnte mit meine beide kinder alleine.in der zeit düfte die Kinder zu jeweilige papa gehen umd besuchen wie die wollte.

    Ich bin gut in Deutschland integriert und habe immer gearbeitet.im Sept ich habe eine neue arbeit gefunden und musste 70km weg ziehen.dann ist die hölle ausgebrochen.

    Die 2 papas die nicht mit einander zu tun gehabt hat sind zusammen gekommen und haben mein umzug gestoppt.wir waren beim gericht und nun ist jetzt entschieden worden dass die kinder bei jeweilige papa bleiben soll.

    Meine kinder wird eiskalt getrennt.die väter haben sich 2 mal mit die kinder getroffen vor dem termin und nun denkt das JA und verfarrumgspfleger dass so ok ist.von mein sohn wollte der papa das wehselnmodel haben bis zum gericht termin dann hat er seine meinung beim gericht wieder geändert.jetzt darf ich sporadisch nur meine kinder sehen.die bindung zwitchen die geschwister ist verstöret.ich fühle mich unrecht von das Familien gericht und JA behandelt wegen mein herkunft land 

    Was kann ich machen?bitte ich brauche hilfe oder rat.

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