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Lehrerin am JVG Ehingen misshandelt ihre eigenen Kinder psychisch

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Am Johann-Vanotti-Gymnasium in Ehingen unterrichtet eine Lehrerin, die ihre eigenen Kindern emotional dazu nötigt, den Kontakt zum getrennt lebenden Vater aufzugeben. Dies stellte ein promovierter Facharzt und Psychotherapeut fest.

Freifam liegen mehrere Befunde eines Mediziners und Psychotherapeuten vor, aus denen hervorgeht, dass eine beamtete Lehrerin des JVG Ehingen ihre leiblichen Kinder psychisch misshandelt. Der Therapeut sprach mit einem der betroffenen Kinder und hörte einen heimlichen Audiomitschnitt dieses Kindes an. Darin hört man, wie die Lehrerin und deren familiäres Umfeld massive psychische Gewalt gegen das Kind im Beisein seiner Geschwister anwenden. Der Audiomitschnitt liegt Freifam ebenfalls vor.

Im aktuellsten Befund des Therapeuten vom 14.03.2022 stellt dieser eine “emotionale Nötigung der Kinder durch die Mutter” fest.

Diese Nötigung hält seit Jahren an, wie aus einem Befund des Therapeuten vom 27.09.2019 hervorgeht, in welchem er die massive psychische Kindesmisshandlung erklärt:

„Dieser heimliche Mitschnitt [der ältesten Tochter] eines Streites mit der Mutter, Oma, Tante im Beisein ihrer Geschwister beweist die Richtigkeit von [der ältesten Tochter] Angaben in Zusammenhang mit beiden Diagnosestunden: Sie wird ausgegrenzt, wenn sie sich nicht loyal zur Mutter verhält und wird als Verräterin benannt. Dann gehört sie nicht mehr zur Familie.

Ich erkenne einen Loyalitätskonflikt; Nötigung und Unterwerfung seitens der Mutter und der anwesenden Erwachsenen (keiner steht [der ältesten Tochter] bei); deren Erziehung schamhaft ist: Ihre [des Vaters] Exfrau möchte in ihrem sozialem Umfeld als gut angesehen werden und zwingt ihre [älteste] Tochter sich entsprechend auf ihre Seite zu stellen. Dies überfordert die 11-jährige.

Die mütterliche Forderung, Verantwortung zu übernehmen bedeutet, den Vater verleugnen zu müssen. Die Schamerziehung der Mutter steht einer gesunden, kindlichen, individuellen seelischen Entwicklung der Tochter entgegen.

Im Übrigen reagierte ich auf den Mitschnitt mit Schlaflosigkeit aufgrund des großen emotionalen Druckes auf [die älteste Tochter], der Mobbingmuster aufweist (3 Erwachsene gegen 1 kleines Mädchen). Dieser Druck hat natürlich auch Auswirkungen auf die jüngeren Geschwister, die bei entsprechender Befragung aus Angst vor Ausgrenzung nicht ehrlich antworten werden.”

In einem aktuellen Befund vom 21.02.2022 empfiehlt der Therapeut, dass die betroffenen Kinder alle beim Vater leben sollen, da die Lehrerin für die Kinder eine Gefahr darstellt:

“Ich fasse zusammen: Die mir vorliegenden Daten und Unterlagen zeugen erneut von einer unveränderten Bindungsintoleranz seitens [der Lehrerin], die weiterhin in dem [Vater der gemeinsamen Kinder] einen zu bekämpfenden Feind sieht. Im Gegensatz dazu verhält sich [der Vater], trotz weiterer gerichtlicher Auseinandersetzungen, als Vater in hohem Maße bindungstolerant., so dass die Zeit zwischen [ältester] Tochter und mütterlicher Familie ziemlich reibungslos verläuft, was sich aus dem Schreiben des Jugendamtes ergibt. Es ist seinem bindungstoleranten Erziehungsstil zu verdanken, dass [die älteste Tochter] viel mehr Zeit bei der Mutter verbringen kann, als das Gericht angeordnet hat. Diese positive Entwicklung ist bei der unverändert feindlichen Einstellung der Mutter dem [Vater der gemeinsamen Kinder] gegenüber für die drei jüngeren Kinder nicht zu erwarten. Die familiäre Ruhe durch Unterwerfung bei Tabuisierung des Vater ist wichtiger, als die einer individuellen seelischen Entwicklung und Reife der Kinder und damit dem einzelnen Kindeswohl abträglich. Nach jahrelanger Trennung empfehle ich, die Kinder beim Vater leben zu lassen im Hinblick auf Lebensmittelpunkt und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Die Folgen einer mütterlichen Fixierung bei gleichzeitiger langfristiger Aufrechterhaltung des Vaters als Feind seitens der Mutter, über den man nicht reden darf, führt zur Entfremdung und kann in späteren Jahren zu schweren körperlichen Beschwerden, Schwierigkeiten in Partnerschaft und Ehe, sowie in der Kindererziehung führen, wie ich es praktisch im Rahmen meiner Psychotherapie Erwachsener fast täglich erlebe. Hier wäre Vorbeugung wichtig. Deshalb sollten seine jüngeren Kinder möglichst rasch gute Vatererfahrungen erleben, wie es bei [der ältesten Tochter] erfolgte.”

Diese Form des seelischen Missbrauchs bezeichnet der auch schon von der Bundesregierung beauftragte Kinderpsychotherapeut Dr. Stefan Rücker als “emotionale Vergewaltigung”.

Der betroffene Vater richtete sich an den Rektor des JVG Ehingen und erwartet dienstrechtliche Konsequenzen für die Ex-Frau, die dort Lehrerin ist. Der Vater argumentiert auf Basis der Befunde des Therapeuten folgendermaßen, und zwar in einem Schreiben vom 24.02.2022, welches Freifam ebenfalls vorliegt:

“[…] anbei erhalten Sie den aktuellen Befund des promovierten Mediziners und Kinderpsychotherapeuten Herr Dr. med. […] vom 21.02.2022. Hieraus geht hervor, dass Ihre Kollegin Frau […], anhaltend die bei ihr lebenden drei gemeinsamen Kinder emotional erpresst und nicht bereit ist, dies abzustellen. Das Vorgehen der Frau […] entspricht dem der schwarzen Pädagogik, wie Sie dem Befund entnehmen können. Sie bestraft unsere drei Kinder emotional, sobald sie sich für einen Kontakt zu mir aussprechen oder die emotionale Erpressung dem Gericht schildern. […] Sie pflichten mir sicherlich bei, dass die Erziehungsmethoden eines Lehrkörpers á la Johanna Haarer auch im Privaten in einer Demokratie als verwerflich einzuschätzen sind und das Ansehen Ihrer Schule und des Lehrberufs insgesamt gefährden. Ohne Frage befindet sich Frau […] mit ihren Erziehungsansichten, die die freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) meiner Kinder verhindert, außerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie der Befund erkennen lässt […]”

Trotz mehrfacher Anfragen hat sich die Lehrerin des JVG Ehingen nicht gegenüber Freifam zu den Vorwürfen geäußert.

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